Zukunftsforscher Georges T. Roos spricht in der aktuellen Immobilia Ausgabe über die grossen Wohntrends: kleinere Haushalte, eine alternde Gesellschaft und die Digitalisierung. Wir haben das Interview gelesen und herausgezogen, was das konkret für Ihren Alltag als Bewirtschafter bedeutet.
Mehr Einpersonenhaushalte – mehr Verwaltungsaufwand
Roos macht es deutlich: Der Anteil der Einpersonenhaushalte in der Schweiz wird bis 2055 auf 40% steigen. Das entspricht rund 1,9 Millionen Haushalten. Gleichzeitig stabilisieren sich Zweipersonenhaushalte bei 33%, während Haushalte mit drei oder mehr Personen zurückgehen.
Was das heisst: mehr Mietverhältnisse, mehr Fluktuation, mehr Kommunikation bei gleichbleibenden Ressourcen. Wer heute auf digitale Prozesse setzt, schafft sich den nötigen Spielraum.
Eine ältere Mieterschaft – mit hohem Autonomiebedarf
Bis 2040 wird ein Viertel der Schweizer Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein. Die Verdoppelung der Menschen über 80 erwartet Roos ebenfalls. Und er betont: Die Mehrheit von ihnen möchte trotz hohem Alter in der eigenen Wohnung leben. Das Autonomiebedürfnis älterer Menschen sei sehr gross.
Treppen und Schwellen nennt Roos als häufigste Stolperfallen im Hochalter. Barrierefreiheit bei der Planung von Wohnungen und Häusern werde deshalb immer wichtiger. Für Bewirtschafter heisst das: Die Bedürfnisse einer älteren Mieterschaft müssen bei der Verwaltung und Kommunikation mitgedacht werden.
Digitalisierung vernetzt – und entlastet
Roos sieht die Digitalisierung als grossen Treiber: Je mehr Vernetzung bestehe, desto besser könnten Bewirtschafter die Mieter bedienen. Der Trend ist klar. Mieter wollen Anliegen schnell, einfach und ohne Telefonanruf melden.
Fazit
Die Trends, die Roos beschreibt, sind keine ferne Zukunft. Sie sind bereits Realität im Verwaltungsalltag. Mehr Haushalte, ältere Mieter, steigende Erwartungen an Service und Erreichbarkeit. Die Frage ist nicht ob, sondern wie gut Ihre Prozesse darauf vorbereitet sind.
W&W begleitet Bewirtschafter mit Lösungen, die den digitalen Alltag in der Bewirtschaftung heute schon möglich machen.
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